ArtikelGemeindebrief 3-2026Leselöwen

Friedenskirche Frankenbach – Haus der Begegnung

Friedenskirche Frankenbach – Haus der Begegnung

Vom Zaungast zum Leselöwen

Mittlerweile gehören die Leselöwen und die damit verbundene Kooperation mit der Grundschule Frankenbach zu den festen Bestandteilen unserer Gemeindearbeit. Besonders erfreulich ist, dass sich die Leselöwen unter den Kindern im Ort herumsprechen. So gab es bereits einige Zaungäste, die inzwischen selbst zu Leselöwen geworden sind.

Besonders berührend war einer der letzten Leselöwen-Vormittage: Aus einem dieser ehemaligen Zaungäste ist ein Leselöwe geworden, der sich bei uns rundum wohlfühlt – einfach, weil er so angenommen wird, wie er ist. Das Aufblühen beim Lesen, die unbändige Vorfreude auf den selbstgebackenen Kuchen und schließlich die Traurigkeit, als der Vormittag zu Ende ging – „Oh nein, ist es wirklich schon vorbei?“ – haben uns tief bewegt. Solche Momente zeigen uns, dass das, was wir tun, bei den Kindern ankommt. Wir stärken sie nicht nur in ihren Fähigkeiten, sondern auch in ihrem Selbstvertrauen.

Auch im kommenden Schuljahr werden wir wieder gemeinsam durchstarten und die Kinder auf ihrem Entwicklungsweg begleiten.

Ein herzliches DANKE an das gesamte Leselöwen-Team und an alle helfenden Hände im Hintergrund. Ohne euch wären die Leselöwen nicht möglich.

Von den Leselöwen zur Kinderkirche

Einen Tag nach den Leselöwen im Juni durften wir einen besonderen Gottesdienst erleben. Die Sonntagsschule hatte zu einem gemeinsamen Gottesdienst für Groß und Klein eingeladen – eine schöne Gelegenheit für unsere Leselöwen, einmal in die Kinderkirche hineinzuschnuppern. Wie schön, dass gleich das erste Lied „Einfach spitze“ bereits vertraut war.

Anschließend hörten wir die Bibelstelle Matthäus 5,3–12 in der Übersetzung der Guten Nachricht. Da der Text nicht ganz leicht zu verstehen war, wurde er mithilfe der Kinderbibel und anschaulicher Beispiele kindgerecht erklärt.

Nach einer kurzen Trinkpause mit Waldmeister- und Erdbeersirup machten wir uns gestärkt an die Bastel- und Gruppenarbeit. Gemeinsam gingen wir der Frage nach, wer wirklich Grund zur Freude hat. Bestärkt durch die Zusage, dass Gott uns stark macht – auch in schwierigen Situationen –, gingen wir voller Freude auseinander.

In der darauffolgenden Sonntagsschule bastelten wir ein Kreuz aus vielen Herzen sowie eine kleine Tierwelt. Welch ein Grund zur Freude!

Ein herzliches DANKE an Frau Döme und Frau Scharrer für diese besonderen Begegnungen.

Sandra Gehrig