KU-Camp 2026: Methodismus – Glaube mit Herz und Hand
50 Jugendliche aus München, Schönaich, Holzgerlingen, Böblingen, Beilstein, Happenbach, Wüstenrot, Neuhütten, Öhringen und Heilbronn waren mit ihren Pastor:innen 5 Tage in Bad Windsheim, um sich auf die Spuren von John Wesley zu begeben. Neben den inhaltlichen Einheiten gab es Sport und Kreatives, Spiel und Spaß, Raum für Fragen, Gottesdienst und Abendmahl.
Einige Inhalte teilen wir hier mit euch
Die Anfänge: Vom Spottnamen zur Weltbewegung
Der Methodismus startete im 18. Jahrhundert in England nicht als Kirche, sondern als eine Art „Fitnessprogramm“ für den christlichen Glauben. Die Brüder John und Charles Wesley gründeten den „Holy Club“. Sie trafen sich diszipliniert zum Beten, Bibelstudium und um Armen zu helfen. Weil sie so methodisch vorgingen, verspotteten andere Studenten sie als „Methodisten“. Was als kleine Bewegung in der anglikanischen Kirche begann, ist heute eine weltweite Gemeinschaft mit rund 80 Millionen Menschen.
Soziale Grundsätze: Glaube, der anpackt
Für Methodistinnen gehören der Glaube an Gott und der Einsatz für die Welt untrennbar zusammen. Die Sozialen Grundsätze der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) sind heute Leitfaden für unser Handeln: Schöpfung bewahren: Einsatz gegen Klimawandel und für einen achtsamen Umgang mit der Natur. Gerechtigkeit für alle: Kampf gegen Rassismus, Diskriminierung und jede Form von Unterdrückung. Wirtschaftsethik: Einsatz für faire Löhne und gegen die Ausbeutung von Mensch und Umwelt. Friedensarbeit: Förderung von Gewaltfreiheit und Versöhnung zwischen Völkern. Wir haben unsere „Dienstagsbox“ gebastelt und mit Ideen gefüllt, wie wir ganz praktisch unseren Glauben leben können und uns für Gerechtigkeit einsetzen können.
Ich gehöre mit meiner Gemeinde zu einer weltweiten Kirche: Connexio – Dein Draht zur Welt
Wir sind eine weltweite Gemeinschaft. Das Netzwerk, das uns verbindet, nennen wir Connexio. Unser Bischof hat in einem Grußwort diese Verbindung betont. Wir sind Teil eines riesigen Netzwerkes.
Warum ist das wichtig? Weil John Wesley schon wusste: „Die Welt ist mein Kirchspiel“. Wir hören nicht an der Gemeindegrenze auf zu denken und zu helfen.
Danke für eure Unterstützung!