100 Jahre Posaunenchor Böckingen
Am Sonntag, den 3. Mai 2026, um 10:00 Uhr feiert der Posaunenchor Böckingen sein hundertjähriges Jubiläum in der Friedenskirche. Im Anschluss an den Festgottesdienst findet ein Beisammensein mit Häppchen und Getränken statt.
Im Rahmen des Festgottesdienstes möchte der Chor zusammen mit der Gemeinde auf ein Jahrhundert der Veränderung zurückblicken. Eine Zeitspanne, in der sich die gespielte Literatur verändert hat; genauso wie die Zusammensetzung des Chores. Die Bläserinnen und Bläser sind dankbar, dass die Gemeinschaft über die letzten bewegten Jahrzehnte bestehen konnte.
Der Grundstein der Bläserarbeit in der ehemaligen Böckinger Gemeinde wurde 1926 durch Friedrich Volz gelegt. Durch den zweiten Weltkrieg folgte eine Zeit des Aufs und Abs. Der Posaunenchor verstummte teilweise und begann im Jahr 1965 auf Initiative von Waldemar Busch wieder zu musizieren.
Ende der 1980er Jahre entstand über den Posaunenchor die Partnerschaft der ehemaligen Böckinger Gemeinde mit der Gemeinde Neudorf im Erzgebirge. Der Besuch der Böckinger Bläserinnen und Bläser zum 100-jährigen Jubiläum des Posaunenchor Neudorf im Jahr 1989 in der damaligen DDR war ein wichtiger Meilenstein der Chorgeschichte.
Nach der Fusion der Böckinger und Frankenbacher Gemeinde im Jahr 2016 konnte der Posaunenchor bis heute eigenständig fortbestehen.
Der Chor freut sich, den Jubiläumssonntag mit der Gemeinde, ehemaligen Bläserinnen und Bläsern und Gästen aus Neudorf zu feiern.
Nils Eberhardt